Mobile Ansicht
26.11.2017 18:00


Französisches Gebäck - wie in einer kleinen Patisserie im Herzen Frankreichs - das müsste man manchmal so um die Ecke kaufen können. Aber irgendwie hat sich keiner dieser Backkünstler hierher verirrt. Daraus entstand die Tage die Idee, sich mal selbst dran zu versuchen. Viel bereiten die dort mit Blätterteig zu. Nur fand ich den kaufbaren im Geschmack meist recht pelzig. Ein wenig Recherche im Internet brachte hervor, dass da vorwiegend Palmfett verwendet wird. Ist billiger. Und der Regenwald lässt auch schön grüßen, mit einer letzten vertrockneten Wurzel. Also gleich ein ganzer Haufen Gründe, es einmal selbst zu versuchen. Und so nahm es seinen Lauf:



Man nehme:
  • 250g Mehl
  • 25g Butter (zerlassen)
  • 5g Salz
  • 20g Zucker
  • 125 ml Wasser




Daraus knete man einen schönen runden Teigklumpen. Selbiger einwickeln in Folie und er kommt zum Ruhen eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Auch weitere 200g Butter sollten dahin wandern und sich gut erholen.



Danach möglichst zu einem Rechteck ausrollen. Dabei sollte der Teig nicht zu dünn sein - fünf bis acht Millimeter klingen prima. Darauf werden nun die Butterstücke wie im Bild angeordnet. Am besten schmale Streifen schneiden.



Am Ende werden die Seitenteile über der Butter zu geklappt und alles ist wie in einem Paket eingeschnürt. Danach wieder schön in Folie gewickelt ab in den Schrank mit dem Winter drin.



Nach einer weiteren halben Stunde wird das erste Mal ausgerollt. Die übliche Stärke von fünf Millimetern... Und am Ende ein Drittel zur Mitte falten, das andere leicht drüber und das ganze noch einmal in der Mitte zusammen klappen. Einwickeln und einwintern. Halbe Stunde warten - alles noch mal von vorn. Wichtig: immer schön von der Mitte nach außen rollern - dann bleiben die Teigschichten schön heil. Pflicht sind vier Wiederholungen - Kür sind sechs.



Testweise habe ich am Ende die eine Hälfte des fertigen Teiges mit Rohrzucker bestreut und daraus Schweinsohren kreiert. Meine Kollegen mussten als Testobjekte herhalten und möchten jetzt jede Woche etwas neues gebacken haben. Auch die Kinder fanden das um einiges leckerer als aus dem Laden.

Fazit: bis auf den Zeitaufwand, der sich ja irgendwie verteilt, ist das echt ne gute Option. Am besten gleich bissel auf Vorrat machen. Nun folgt demnächst Schritt zwei - das geheimnisvolle französische Gebäck. Ich werde berichten.

25.11.2017 10:56


Hab jetzt einige Zeit dran rum gebastelt - weil mir das mit den Fotos so nicht gefiel. Immer alle einzeln in die Beiträge integrieren ist mühsam. Jetzt ist das rechte Menu wieder mit den letzten 30 Bildern gefüllt und es gibt eine extra Galerieseite mit dem ganzen Rest. Der nächste Punkt, welcher anprogrammiert werden müsste, wäre dann mal wieder die mobile Ansicht. Die hatte noch Probleme mit dem Einblenden der Folgebeiträge. Aber erstmal weiter Weihnachtsbasteln...

Achja - in der Galerie einfach auf das Bild klicken, dann öffnet es sich größer. Tippt man nun mehr auf die rechte Seite des Bildes, öffnet sich das nachfolgende - eher auf der linken Seite dann das vorhergehende

22.11.2017 08:19


Tüten falten - das stellten wir uns als Kinde immer als die endlos bedrückende Arbeit der Knastinsassen vor. Falten, Kleben, Weglegen. Und das Stunde um Stunde, Tag für Tag. Also ich wäre ja jetzt schonmal geübt. Falls man das irgendwann mal brauchen täte ;-)

Und damit du ebenfalls vorbereitet bist, sei es auch nur zum weniger lebenszeitfüllenden Nutzen eines Adventskalenders, hier die Bastelanleitung.



Man nehme schickes Papier oder alte Kalenderblätter. Die sollten nicht zu dick und eher rechteckig denn quadratisch sein. Die seitlichen Kanten werden nun aneinander geklebt, dass eine Röhre entsteht, deren Öffnungen oben und unten sind. Der Klebefalz ist dabei maximal so viel Zentimeter vom Rand entfernt, wie die Tüte später breit werden soll. Es entstehen zwei gefaltete Kanten rechts und links, die man mit dem Lineal noch etwas fest drücken kann.



Nun faltet man noch einmal neu flach direkt am Kleberand, so dass dieser dann später in den Seiten der Tüte verschwindet. Nun hat die Tüte vier Knicke von oben nach unten.





Auf dieser neu entstandenen Linie faltet man die Tüte noch einmal anders herum und es entsteht eine Z-Form auf beiden Seiten und damit insgesamt sechs Knicke. Damit wäre die spätere Ziehharmonikaform an der Seite vorbereitet.



Nun zum Boden. Man faltet von unten etwas mehr als die doppelte Seitenbreite nach oben....



... stülpt die Ecken nach innen...



... und faltet auf der Linie der Seitenfalze die Ecken nach innen. Den Boden klebt man nun einfach fest.



Boden und Kanten heraus drücken und schon ist die Tüte fertig.



Ich habe die obere Kante dann noch gefaltet und durch den Falz ein Loch gemacht. Schöne bunte Büroklammern halten die Tüten verschlossen und durch das Loch kommt dann der Faden. Nummer drauf, gefüllt und aufgefädelt und die Kinder können schon neugierig die Tütchen schütteln. :-)

... mich


(Kräuter)gärtnernde programmierbegeisterte Mama von zwei für mich süßen sich selber als groß bezeichnenden Mädels, die gern wandert, klettert und Ski fährt. Fotografierender und sich mit Jonglieren die Zeit vertreibender Drahteselritter. Von Mathematik faszinierter gern bei einem guten Tee und noch besserem Gespräch sitzender Bücherwurm, der viele Kilometer auf der Suche nach interessanten alten Gemäuern hinter sich bringt und auch gern mal in die schwarz-weißen Tasten haut. Im Winter mit Nadel und Faden, Tusche und Stift kreative Ergüsse vollbringend. Und mehr. Stöber doch einfach ein wenig.