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10.06.2018 10:43


Kennst du das? Der Kleiderschrank quillt über. Auf dem Dachboden kommt man kaum noch die Treppe hoch, weil ausrangierte Dinge den Platz verstellen. Oder die Staubfänger im Regal müssten mal wieder poliert werden und irgendwie sind sie eigentlich überhaupt nicht mehr schön? Weniger Dinge haben, schafft mehr Konzentration auf das Wesentliche und irgendwie doch sogar mehr Freiheit. Also weg mit den alten Zöpfen und ausmisten! Erstaunlicherweise vermisst man viele Dinge nicht mal wirklich. Wir kommen zu dritt gut mit einem recht kleinen Kleiderschrank, beim Umziehen hab ich keine neuen Schränke erworben - trotz doppelt so großer Wohnung und jetzt über die Wochen Dinge verkauft, verschenkt oder zurück gebracht. Und im Sommer ist ein Flohmarkt mit einer lieben Freundin schon fest im Plan. Für den ganzen Rest und so. Und wenn du noch was brauchst - hier geht's zu meinem ebay, den Kleinanzeigen und nen ganzen Berg hab ich in meinem Facebook-Verschenke-Album noch abgelegt. Wird sich auch noch füllen über die nächsten Tage und Wochen. Ziel ist, auf dem Dachboden wieder Freifläche zu haben und idealerweise nur noch ne winzige Kiste mit Ersatzteilen ;-)

25.05.2018 18:36


Einfach mal so. Und damit die neuen Aufgaben gleich viel besser von der Hand gehen. Team-Frühstück auf Arbeit. Sah lecker aus und war es noch viel mehr. Danke! Schön euch zu haben und dabei sein zu dürfen.

Und falls du da als lieber Leser gerne auch mal so etwas schönes haben willst, kannst du ja gerne bei uns anfangen. Gesucht werden noch jede Menge kreative Leute.



Übrigens sind Software-Entwickler keine blassgesichtigen Kreaturen, die Sonnenlicht scheuen und mit fleckigen Shirts zwischen Pizzakartons Zeichenkolonen in den Rechner meißeln. Zwischen Frischluft und Tageslicht basteln wir echt kreative Sachen. Jede Aufgabe ist neu und anders. Und es ist auch definitiv was für Mädels. Freu mich jeden Tag drauf, mit den Jungs unsere Software ein Stück weiter zu bringen :-)

10.05.2018 19:46


Sonne ist ja was feines. Wenn sie nicht gerade unerbittlich auf Dachfenster brennt und dabei die Luft im Raum drunter nahezu zum Kochen bringt. Bei meinen nun drei neuen wunderbar süd bis südwestlich ausgerichteten Luken musste da definitiv eine gute Lösung her. Also Internet gequält und mal geschaut, was es gutes gibt. Am besten ohne Schrauben, denn Vermieter mögen keine Löcher in ihren Dingen. Und ja, es gab richtig viele Lösungen, nur entweder zu teuer - wie die passende Rundumsorglosvariante mit Moskitonetz vom Fensterhersteller - oder die wird-vermutlich-eh-nix-bringen Option mit Saugnäpfen. Die haben eh die Tendenz zum Abfallen. Und bis zum Rand gehen die auch nicht. Aber moment, was genau müsste denn her? Dämmung, Reflektion und nicht unbedingt schwarz. Da hab ich doch was übrig. Als mittlerweile stolze Garagenbesitzerin brauche ich ja diese winterliche Frontscheibenabdeckung nicht mehr. Ob man da was draus machen kann? Die Länge und die Breite konnten locker mithalten - selbst bei den großen Fenstern in der Stube. Nun müsste man das nur noch fest bekommen. Idealerweise je nach Wetterlage abnehmbar. Klemmbare Gardinenstangen war da die Idee. Nagut, dann ran an den Prototypen. Bissel abendliche Bastelei, ein wenig Nähen, Schneiden und Messen und nicht lange später der Test - sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Nadann... und falls du vor dem gleichen Problem stehst und die Idee nachbauen möchtest, hier eine grobe Anleitung:

Man nehme eine Frontscheibenabdeckung. Meine beiden anderen waren aus dem Baumarkt. Logoaufdruck inklusive. Geht aber mit Nagellackentferner prima ab - das ist eh ne Allzweckwaffe gegen jedes farbliche Übel.


Nun trenne man vorsichtig die umlaufenden Falzbänder ab. Geht eigentlich recht fix. Aufheben, die braucht man später noch einmal. Ebenfalls die von den "Ohren" ;-)


Nun die Fenster ausmessen und am besten mittig aufzeichnen. Die runden Ecken müssen kompensiert werden!


Ausschneiden... und das Falzband wieder drumherum nähen. Geht ratz fatz mit der Nähmaschine.


Nun brauchst du die Bandreste von den "Ohren" der Abdeckung. Gardinenstange am Ende auflegen und kleine Schlaufen aus den Resten nähen jeweils am Rand nähen.


Damit das Ganze nicht schlapp durchhängt, habe ich auch mittig noch zwei Schlaufen angebracht. Damit kann das Ganze nun am Fenster fesgeklemmt werden. Und schon ist es fertig!


Hier nochmal die Variante in grün. Aufrollen ist ebenfalls möglich, die Stange klemmt ja an jeder Stelle bestens. Je nach Wind und Wetterlage kann man es als Verdunklung oder Sonnenschutz gebrauchen. Keine brütende Hitze mehr nach der Arbeit im trauten Heim. Nur bei Sturm und offenem Fenster empfehle ich etwas Vorsicht. Durch die ganze Rüttelei und den starken Wind gab es einen Absturz der unteren Stange in die Regenrinne. Aber alle gerettet! Und nun viel Spaß beim Ausprobieren.



Was braucht man:
  • Frontscheibenabdeckung. Baumarkt ca 3 Euro.
  • Gardinenstange - 2 Stück. Internet circa 5 Euro je Stück inkl Versand


... mich


(Kräuter)gärtnernde programmierbegeisterte Mama von zwei für mich süßen sich selber als groß bezeichnenden Mädels, die gern wandert, klettert und Ski fährt. Fotografierender und sich mit Jonglieren die Zeit vertreibender Drahteselritter. Von Mathematik faszinierter gern bei einem guten Tee und noch besserem Gespräch sitzender Bücherwurm, der viele Kilometer auf der Suche nach interessanten alten Gemäuern hinter sich bringt und auch gern mal in die schwarz-weißen Tasten haut. Im Winter mit Nadel und Faden, Tusche und Stift kreative Ergüsse vollbringend. Und mehr. Stöber doch einfach ein wenig.