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30.12.2011 22:05


Nun habe ich zu Weihnachten den neusten Band der in und um Freiberg handelnden Sabine-Ebert-Romane bekommen. Ich gebe zu, als anfangs das erste Buch erschien und man die Zeitung nicht mehr aufschlagen konnte, ohne etwas darüber zu lesen, war ich schon noch eher skeptisch. Großartig beworben muss ja nicht gut heißen. Aber ein eigenes Bild zu haben, ist besser als jedes Vorurteil. Und so habe ich dann doch meine Nase zwischen die Buchdeckel geklemmt. Neben der Liebesgeschichte zwischen dem einfachen und armen Mädchen Marthe und dem stolzen Ritter, welche zweifellos zum Verkaufserfolg beigetragen hat, ist der historische Bezug nicht uninteressant. Wobei die Details zum Kreuzzug im vierten Teil ab und an schon etwas langatmig waren. Aber ich bin dabeigeblieben und habe jetzt die ersten Seiten des letzten Teils "in Arbeit" und kann die Reihe durchaus empfehlen. Und hier wird das Mittelalter mal nicht nur verklärt wie auf den gleichnamigen Märkten dargestellt, sondern mit all seiner Düsternis und Brutalität. Für jemanden, der es noch nicht gelesen hat, will ich nicht zu viel verraten: aber es gibt ne Menge Tote. Und nicht nur unter den "Bösen"

... mich


(Kräuter)gärtnernde programmierbegeisterte Mama von zwei für mich süßen sich selber als groß bezeichnenden Mädels, die gern wandert, klettert und Ski fährt. Fotografierender und sich mit Jonglieren die Zeit vertreibender Drahteselritter. Von Mathematik faszinierter gern bei einem guten Tee und noch besserem Gespräch sitzender Bücherwurm, der viele Kilometer auf der Suche nach interessanten alten Gemäuern hinter sich bringt und auch gern mal in die schwarz-weißen Tasten haut. Im Winter mit Nadel und Faden, Tusche und Stift kreative Ergüsse vollbringend. Und mehr. Stöber doch einfach ein wenig.