21.12.2019 17:51




Nun hat es sich mal wieder ergeben, dass ein paar neue Geocaches ausgewildert werden konnten. Das Alpenpanorama war eine spontane Idee nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes, bei dem wir an der Tombola ein merkwürdig kitschiges Bild gewonnen hatten. Die erste Idee war ja damals "Mülleimer" - aber mal ehrlich, so haben doch viel mehr Leute was davon, oder? Die Flaschenpost hingegen war schon seit Sommertagen fertig, aber so richtig das passende Fleckchen war noch nicht gefunden. Da es sich hierbei um eine Feldpuzzlefummelei handelt, bei der man durchaus ne halbe Stunde einplanen darf, musste etwas gefunden werden, wo der geneigte Cacher bequem stehen kann und nicht wahrgenommen wird. Haben wir jetzt und die Logeinträge bereiten mir viel Freude :-) Zu guter Letzt dann noch unsere Adventskette. Da passen viele Sammelobjekte rein und man muss schon mal bissel nach dem Logbuch suchen.

Einen haben wir aber noch... der ist zu 90% fertig - dann wird es mindestens ein D6. Hihi.

Achja, dafür musste leider der Tannenbaum vom letzten Jahr weichen, denn hier hat der Sturm und die Folgenbeseitiger alles so verwüstet, dass Suchen keinen Spaß mehr macht. So wurden die Kugeln wieder eingesammelt und vielleicht haben wir ja im Dezember 2020 nochmal Lust auf die Idee.

05.08.2018 19:22


Einst kam eine seltsame neue Cacheart aus Schweden herüber. Biltema heißt diese Gattung und kommt vom Namen einer Baumarktkette, in der man gut und günstig an das Zubehör zum Ernten dieser Dosen kommen kann. Nun kommen Neuerungen hier im ländlichen Raum eher langsam an und so wurde im näheren Umfeld lange kein solches Objekte erspäht. Doch jüngst führte mich ein morgendlicher Spaziergang im Tharandter Wald an einem dieser Art vorbei. In meinem jungendlichen Leichtsinn hatte ich ja die Idee, dass ein ausreichend langer Ast auch dienlich sein könnte. Aber Holz in dieser Länge ist verdammt schwer. Und muss man es dann noch schräg über einen See halten, braucht man Muskeln wie Obelix oder einen Zaubertrank. Also erstmal nur geguckt und unverichteter Dinge wieder abgezogen. Ne Idee musste her.

Da die schwedischen Baumärkte etwas weit entfernt und Teleskopstangen im allgemeinen auch zu teuer sind, stieß ich im Internet auf sogenannte Stippruten. Die verwenden eigentlich die Angler. Naja, im Grunde genommen bin ich ja auch einer. Meine Fische schweben nur und Tierquälerei isses auch keine. Diese Ruten lassen sich auf bis zu acht Metern ausziehen, haben eine kleine Öse am Ende und wiegen kaum etwas. Eingeklappt sind sie nicht mal nen Meter lang. Perfekt eigentlich. Bestellt und wenig später kam ein langes dünnes Paket. Das ganz endige Ende war mir dann zum Anbringen eines Hakens etwas zu dünn, aber etwas weiter unterhalb sollte gehen. Vom Umzug waren noch Wandhaken und Klebeband übrig. Sieht zwar bissel provisorisch aus, aber nichts hält länger als... na du weißt schon. Und die mittigere Anbringung sollte sich im Praxistest noch als hilfreich erweisen.

Eines Abends dann zogen wir aus, um Fische zu angeln. Oder was uns sonst noch an den Haken gehen sollte. Am Parkplatz wunderten sich ein paar Omas, was wir denn im Wald fischen wöllten. "Sie wissen schon, die Kinder und neues Spielzeug... muss überall hin mit..." Vor Ort zeigte sich, dass die Länge optimal war und man mit dem leicht vorstehenden Teil über dem Haken doch noch besser zielen kann. So leicht, wie gedacht, war es dann nämlich doch nicht. Und da keiner in den sumpfigen Tümpel fallen wollte, war Teamwork gefragt. Zwei halten die Stange und einer nimmt ab... Hat geklappt. Und wir freuen uns auf mehr. Oder den ersten eigenen Cache dieser Art.





Material:
  • Stipprute 7 bis 8 Meter lang - 15 Euro inkl Versand
  • Packband
  • Wandhaken, möglichst rund