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25.05.2018 18:36


Einfach mal so. Und damit die neuen Aufgaben gleich viel besser von der Hand gehen. Team-Frühstück auf Arbeit. Sah lecker aus und war es noch viel mehr. Danke! Schön euch zu haben und dabei sein zu dürfen.

Und falls du da als lieber Leser gerne auch mal so etwas schönes haben willst, kannst du ja gerne bei uns anfangen. Gesucht werden noch jede Menge kreative Leute.



Übrigens sind Software-Entwickler keine blassgesichtigen Kreaturen, die Sonnenlicht scheuen und mit fleckigen Shirts zwischen Pizzakartons Zeichenkolonen in den Rechner meißeln. Zwischen Frischluft und Tageslicht basteln wir echt kreative Sachen. Jede Aufgabe ist neu und anders. Und es ist auch definitiv was für Mädels. Freu mich jeden Tag drauf, mit den Jungs unsere Software ein Stück weiter zu bringen :-)

10.08.2017 20:28


Mein schickes richtiges Klavier konnte ja leider bisher nicht bei mir einziehen. Seufz. Wir leben quasi seit drei Jahren getrennt. Doppelseufz. Und das, wo wir uns doch gerade erst wieder gefunden hatten. Dreifachseufz. Und so stand am Samstag der Postbote... vor verschlossener Tür. Warum kommt er auch erst nach dem Mittag, irgendwann muss bei solch schönem Wetter auch der nerdigste Programmierer aus dem Haus. So klingelt er beim Nachbarn und ließ ne große Kiste in dessen Garage einlagern. Die versuchten wir dann am Sonntag am riesigen Wachhund vorbei mit viel netten Worten wieder auszulösen. Zu dritt schleppten wir am sperrigen Objekt und zogen und zerrten es die Treppe hoch und heraus kam - ein digitales Klavier. So mit Stecker für Strom und mit Plasteteilen. Aber entweder Umzug oder sowas. Klingt schon anders irgendwie, aber in der Situation das beste - und es gibt ja auch hier Unterschiede in der Qualität. Nen Klimperdinges ist es nicht. Nachdem es und wir uns aneinder gewöhnt hatten, fanden wir auch Spaß zusammen. Beim Flohwalzer. Die ersten Takte konnte Wanda dann am nächsten Tag stolz im Unterricht vorführen. Und ich? Freu mich drüber. Sehr! Und das Ziel heißt jetzt das alte wieder so richtig schön können und was neues lernen. Was aus dem Film der Amelie....



01.10.2014 22:17


Vier... fünf... oder ich weiß nicht wieviele Wochen Schule hat sie jetzt hinter sich - die große Ronja. Jede Menge neue Erfahrungen und Herausforderungen, bei denen sich mir als Mutter schon manchmal aus Sorge die Haarspitzen gekräuselt haben. Busfahren mit Umsteigen zum Beispiel. Aber nicht doch, scheinbar ne Kleinigkeit. Zumindest war das Kind bisher jeden Abend wieder zu Hause. Zur rechten Zeit. Frisch und munter und gut gelaunt. Im ersten Elternabend durfte ich aber schon jede Menge unvergessliche Erfahrungen machen. Warum nur sieht man Chantals Eltern an, dass sie sicher auch Kevin gut gefunden hätten, wäre es ein Junge geworden? Was für ein straffes Rasierwasser trägt der Papa auf dem winzigen po- und kreuzquälenden Stuhl neben mir oder war der mittwöchliche Nachmittag feuchtfröhlich? Die Helikoptermama hinter mir macht einem nach fünf privat gewechselten Sätzen schon ein furchtbar schlechtes Gewissen, denn Kindesvernachlässigung ist wohl nicht mehr weit entfernt, wenn man die Kleinen nicht mit zwei zum Englisch und mit vier in den Flötenkreis fährt. Fährt wohlgemerkt. Selbst. Nicht schickt! Und dann die Wahl zum Elternsprecher. Alles sieht betreten zu Boden. Möge dieser Krug an mir vorbei gehen. Einen engagierten Mitbürgervater hat aber auch diese Klasse abbekommen. Der hebt enthusiastisch die Hand und wird - wer hätte das gedacht, ganz geheim mit "Jemand was dagegen?" - wieder betretenes zu-Boden-schauen - gewählt. Drei Stunden bekommt man vorgebetet, was die Kleinen lernen sollen. Ich kann noch nicht mal ne verzweifelte WhatsApp-Nachricht abschicken - kein Netz im Klassenzimmer - und atme schließlich erleichtert auf, als dann der erlösende Satz folgt: "Kommen wir zum letzten Punkt" - der dann noch einmal eine geschlagene halbe Stunde dauert. Beim nächsten Mal mache ich es dann wohl wie eine befreundete Mutter mit älteren Kindern: im Garten in die Sonne legen und am nächsten Tag alles wichtige in drei Sätzen erzählt bekommen

... mich


(Kräuter)gärtnernde programmierbegeisterte Mama von zwei für mich süßen sich selber als groß bezeichnenden Mädels, die gern wandert, klettert und Ski fährt. Fotografierender und sich mit Jonglieren die Zeit vertreibender Drahteselritter. Von Mathematik faszinierter gern bei einem guten Tee und noch besserem Gespräch sitzender Bücherwurm, der viele Kilometer auf der Suche nach interessanten alten Gemäuern hinter sich bringt und auch gern mal in die schwarz-weißen Tasten haut. Im Winter mit Nadel und Faden, Tusche und Stift kreative Ergüsse vollbringend. Und mehr. Stöber doch einfach ein wenig.