Mobile Ansicht
03.05.2018 19:29


Endlich! Raus aus zwei kleinen Zimmerlein - die zugegebenermaßen auch ganz nett, aber zu klein waren. Große Mädels, große Zicken und damit auch mehr Platzbedarf. Also für die Hörnchen, die da ab und an ausgeklappt werden. An meiner Regendusche hab ich zwar arg gehangen, aber wer weiß, vielleicht hab ich ja irgendwann hier auch dann eine. Ist ja auch kein Argument, wenn man Straßenkreuzung gegen zurückgesetzten Hof mit Garten tauschen kann. Hier darf ich meine Wäscheleine hängen lassen, es gibt nicht deine-Leine-meine-Leine-Zicken - ich hätt ja auch meine zur Verfügung gestellt - das Ende von Lied war, dass sie hinter die Gartenbank geworfen wurde. Niemand mehr, der im Fahrradkeller aufräumt und ständig mein Zeug so umstellt, dass keiner mehr ran kommt. Stattdessen ne eigene Garage, freundliche Nachbarn, süße Lämmchen und ein Stück Garten zum Freischneiden. Und das Fensterbrett zum drauf sitzen ist hier auch um Längen besser... da könnte man sogar drauf liegen und dabei raus sehen. Oder auf dem Dachfenster... letztens an einem lauen Frühlingsabend den besten Blick auf einen romatischen Sonnenuntergang gehabt. Und wenn einen früh das Mäen der Lämmer weckt statt des Am-Berg-Anfahrens der Mütter, die ihre Kids in die Frühbetreuung der KITA bringen, dann weiß man, dass es das alles irgendwie schon wert war. Lust hatte ich ja keine. Alles zusammenpacken, verladen, neu einrichten. Und es war unglaublich, wie viele Dinge sich auf reichlich 40qm ansammeln können. Es wurde ein dicker fetter LKW voll. Und da hatte ich schon einige Autos mit Zeug selbst um die Ecke gebracht.













02.03.2018 21:40


Viele interessante Dinge gelernt über die letzten Tage im Zusammenhang mit der eigentlichen Arbeit und damit auch wieder Lust bekommen, die Erzgebirgsseiten etwas mobiler zu gestalten - und so sieht das Ergebnis aus:



06.01.2018 08:38


Weihnachten vorbei, Jahreswechsel geschafft und endlich bleibt wieder etwas Zeit, über die kleinen vorweihnachtlichen Geschenkebastelprojekte zu berichten. Sollte auch vorher nicht jeder sehen, denn dann ist die Überraschung ja im Eimer. Vielleicht hat aber der-die eine oder andere von euch Lust, das über's Jahr mal selbst auszuprobieren. Nach und nach wird es somit hier die eine oder andere Idee zum Nachbasteln geben.

Spaziergang zu zweit geplant und Wetter viel zu eisig, um Händchen zu halten? Da ich selbst vor dem gleichen Problem stand, wurde die Idee geboren, doch einfach einen Handschuh mit zwei Öffnungen zu nähen. Ein Schnittmuster kannst du eigentlich selbst erstellen: Zeichne zwei Hände auf Papier mit reichlich Platz drumherum - so halt, wie ihr eure Hände halten würdet. Wer sagt, das ist mir zu kompliziert, der kann das Muster auch gern bei mir erfragen und ich schicke es dir zum Ausdrucken.



Du brauchst zwei verschiedene Stoffe für den Handschuh an sich: etwas gröberes wie Leinen oder Baumwolle für außen und für die kuschelige Fütterung am besten Fleece. Daraus solltest du je zwei spiegelverkehrte Teile ausschneiden und natürlich die Nahtzugabe nicht vergessen.





Verzierungen sollten noch vor dem Zusammennähen angebracht werden. Einfach das gewünschte Motiv aus Stoffresten ausschneiden und mit einem Zickzackstich mit kurzer Stichlänge festnähen.



Nun die beiden Außenteile und die beiden Innenteile je auf links zusammennähen. Dann etwas Bündchenstoff für die - ja genau - die Bündchen aussuchen und nach den unten gezeigten Maßen doppelt zuschneiden. An der kurzen Seite zusammennähen, so dass eine Röhre entsteht und umklappen, so dass es doppelte liegt. Das Handschuhaußenteil auf rechts wenden, das Futter auf links belassen und ineinanderstecken.



Das Bündchen wieder auf links einnähen und fertig ist der Handschuh. Nadann... auf geht's zu einem romantischen Winterspaziergang!



Aber ich glaube, für mich muss noch ein zweiter her. Denn so ein Handschuh ist auch für Kinderhände prima geeignet und da will ja keine der beiden zu kurz kommen. ;-)

... mich


(Kräuter)gärtnernde programmierbegeisterte Mama von zwei für mich süßen sich selber als groß bezeichnenden Mädels, die gern wandert, klettert und Ski fährt. Fotografierender und sich mit Jonglieren die Zeit vertreibender Drahteselritter. Von Mathematik faszinierter gern bei einem guten Tee und noch besserem Gespräch sitzender Bücherwurm, der viele Kilometer auf der Suche nach interessanten alten Gemäuern hinter sich bringt und auch gern mal in die schwarz-weißen Tasten haut. Im Winter mit Nadel und Faden, Tusche und Stift kreative Ergüsse vollbringend. Und mehr. Stöber doch einfach ein wenig.